10.11.12: Kritik des Geldes und Geldkritik

Kritisches Seminar, Vortrag und Diskussion

Kritik des Geldes und Geldkritik

Geld regiere die Welt trichtert uns der so genannte Volksmund von klein auf ein und erklärt auf diese Weise die unterschiedlichsten Missstände an allen Ecken und Enden unserer Welt hinfort.
Meint dieser Spruch möglicherweise das Gleiche, wie der Satz aus dem Kommunistischen Manifest: »Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat … kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose ›bare Zahlung‹«?
Oder lässt die Fixierung auf den Fetisch Geld den genaueren Blick auf die konkreten Verhältnisse dahinter überflüssig scheinen? Und stimmt diese Behauptung über das »Regieren« so überhaupt?
Und angenommen, dem wäre so, bliebe immer noch die Frage nach dem warum zu klären.

Um sich der Beantwortung dieser Fragen anzunähern, soll zuerst ein Überblick gegeben werden, welche höchst unterschiedlichen Formen und Funktionen Geld in den bisherigen Phasen der Menschheitsgeschichte bereits innegehabt hat.
Und darüber hinaus, in welchem Zusammenhang diese Formen und Funktionen wiederum mit den jeweiligen Produktionsverhältnissen standen und stehen.
Wurde Geld in früheren Epochen als Mittel der Schatzbildung oder als Zahlungs-/Austauschmittel benutzt – dann meist in Form von Metallen oder Nahrungsmitteln als Naturalformen – hat es nach Marx mit der Entstehung des Kapitalismus und der »Klassenherrschaft der Bourgeoisie« (s. o.) eine gänzlich neue, zusätzliche Funktion erhalten:
Als sich (scheinbar) selbst vermehrender Wert, als Geld heckendes Geld, als Kapital, als automatisches Subjekt. Der Wert wird »das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.« (MEW 23, S. 168f.)

Eine genauere Betrachtung des Geldfetischs möchten wir in unserem Tagesseminar am 10. November 2012 anstellen und sie gleichzeitig als Ausgangspunkt nehmen zur Auseinandersetzung mit der Rolle der Banken und des Bankenkapitals (nicht nur) innerhalb der aktuellen Finanzkrise.

Für die Kritik der Politischen Ökonomie gehören allerdings Warenproduktion, Zirkulation und Finanzkapital zu einem unauflöslichen Zusammenhang von Ausbeutung.

Reduziert man die kapitalistische Produktionsweise auf die »Herrschaft des Geldes«, dann sind Schuldzuweisungen gegenüber den Banken und Personalisierungen (wie »die Ackermänner«) die unvermeidliche politisch reaktionäre Folge, z. B. bei Occupy Germany:
»Das korrupte amerikanische Finanzsystem ist ein Krebsgeschwür, das die gesamte westliche Welt befällt. Die Politik schaut tatenlos zu, wie ganze Staaten von kriminellen Spekulanten regelrecht hingerichtet werden.«

Wie wenig sinnvoll derartige Reaktionen auf die konkrete Misere namens Realität im Endeffekt sind und wie wenig sie mit den tatsächlich ablaufenden Mechanismen der Gesellschaften, in denen kapitalistische Produktionsweise herrscht zu tun haben, diesen Themen möchten wir dann im zweiten Teil des Seminars nachgehen und die fetischisierte Betrachtung des Geldfetisch – in seinen verschiedenen regressiven, antisemitischen oder reformistischen Erscheinungsformen (David Graeber: »Ob das Geld jemals ganz verschwinden wird, wer kann das sagen? … Es ist schwer, sich eine komplexe Weltgesellschaft vorzustellen, in der bestimmte unterschiedliche Werte oder Arbeitsleistungen nicht über Geld miteinander vermittelt werden.«) kritisch dekonstruieren.

Samstag, 10. November 2012
11.00 bis 17.00 Uhr
im Raum 9, HumF Uni Köln
Gronewaldstr. 2, 50931 Köln

Bitte anmelden unter E-Mail-Adresse: kdpoe [at] gmx [punkt] net

Seminar im Rahmen der Einführung in die Kritik der Politischen Ökonomie II an der Uni Köln

Siehe: http://alunikoeln.blogsport.de/images/EinladungMarxismusseminar1220121110.pdf

Vgl.:
http://alunikoeln.blogsport.de/2012/08/24/einfuehrung-in-die-kritik-der-…
http://alunikoeln.blogsport.de/images/AL_Einfhrung_i_d_K_d_P__II.pdf
https://linksunten.indymedia.org/en/node/65880
https://linksunten.indymedia.org/de/node/66988

Einführung in die Kritik der Politischen Ökonomie II

12.10.2012 – 01.02.2013
Kritisches Seminar im Rahmen von School Is Open:
Das Uni-Seminar zur Kritik der Politischen Ökonomie (II) wird im Wintersemester (WiSe) fortgesetzt.
Ebenfalls Freitags von 10 bis 11.30 in Raum 9 an der Humf, Uni Köln, Gronewaldstr. 2.

Seminarinhalt:
Seminarinhalt

Vorstellungstext / Kommentar:
Textauszug

Info: PDF, Auszug des Unidokumentes, zur Anmeldung, Literatur, usw..

26.7. Treffen der PG Inklusion

Hallo Zusammen,

um weiterhin produktiv an unserem Projekt zu arbeiten, möchten wir euch herzlich zu unserem kommenden Treffen einladen.

Die Inhalte des Treffens werden sich vorwiegend nach folgendem Ablaufplan richten:

Tagesordnung (TO)
1) Begrüßung und Vorstellung
2) Reflexion HumF-estival
– Aktionen
(Stille Diskussion, Rollatoren-Ralley, Kino)
- Inklusion
3) Weiteres Vorgehen
- Neuer Termin Kino
- Neue Rollatoren-Ralley mit Evaluation
4) Sonstiges

Darüber hinaus wollen wir den Wirkungskreis der PG Inklusion reflektieren, bzw. erweitern. Dafür brauchen wir euch, um Inklusion nicht nur zu fordern, sondern aktiv zu praktizieren. Helft uns dabei, dies an der Hochschule/Uni möglich zu machen. Teilt Eure Ideen und Projekte mit uns, um das gleiche Ziel zu erreichen.

Wann? am Donnerstag, den 26.07.2012, um 18 Uhr
Wo? in der StaVV-Garage der Humanwissenschaftlichen Fakultät.
(Beim Fahrstuhleingang des Department Heilpädagogik)

Eure PG-Inklusion

Weitere Informationen – siehe Flyer – über unseren Kontakt: al – plenum at uni – koeln . de

http://projektgruppeinklusion.blogsport.eu/

10.07.2012 AL Plenum

Das nächste AL-Plenum findet am Dienstag, den 10.7. pünktlich 18Uhr in der StAVV-Garage an der HumF statt. Wer eine Wegbeschreibung braucht meldet sich bitte einfach.

Themen: Strukturen, Orga und Texte/Inhalte.

Textbsp., Auszüge, siehe:
- http://alunikoeln.blogsport.de/2012/06/23/artikel-fuer-den-nachdruck-juni-2012/
- http://krise.blogsport.de/2010/01/02/aufruf-zur-studidemo-30012010/#more-18

Mehr dazu auf dem Plenum.

Neues Blog der PG Inklusion

„Projektgruppe Inklusion (AL):

Wir sind aus der basisdemokratischen Hochschulgruppe Alternative Liste entstanden und haben und im SoSe 2012 gegründet.

Auf dem Humf-Festival, am Dienstag, den 03. Juli 2012, sind wir als PG mit unserem Info- und Aktionsstand vertreten. Hier informieren wir über die erstrebenswerte Utopie der Inklusion. Des weiteren bieten wir verschiedene Aktionen an die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen (Stille Diskussion, Power Walk, Rollatoren Parcour, usw.)“

Weiterlesen auf: projektgruppeinklusion.blogsport.eu

Artikel für den Nachdruck Juni 2012

Im Juni 2012 ist wieder eine Ausgabe des Nachdrucks erschienen. Auch dieses Mal mit einem von der AL getragenen Artikel zu Studienverhältnissen: Studieren der Sachzwänge. Stellschrauben der bestehenden Studienverhältnisse (pdf).

Es handelt sich dabei um eine Momentaufnahme, die nicht dazu verleiten sollte, frühere Studienverhältnisse zu glorifizieren. Die Durchdringung des Studium durch Verwertung etc. ist kein Phänomen von Creditpoints, sondern findet sich auch in der Verkehrung von Studium zu Ausbildung wieder.

Plenum 26.6.

AL-Plenum, ab 17:30Uhr in der HumF, Treffen im Foyer.
Thema sind u.a. die Studienverhältnisse und die Änderung der Wahlordnung (SP).
Kontakt: al-plenum ((at)) uni-koeln.de.

Treffen der AL jeden zweiten Dienstag

Das AL-Plenum ist ab jetzt wieder 14-tägig dienstags. Nächste Plena sind: Dienstag 26.6. und 10.7.2012, wie immer an der HumF.

Themen: Berichte, Pläne, aktuelle Diskurse an der Uni, Termine, Infos, usw.

Bei Fragen meldet Euch bei uns (dazu siehe Impressum).

AL-Plenum: 22.5.12, 18Uhr, HumF

22.5.12, HumF, 18Uhr, Treffpunkt Foyer, Kontakt: AL-Plenum.
Themen, u.A.: Bericht der PG Inklusion und Artikel in der Nachdruck, sowie Stupasitzungen (GO).

5. Mai: 11. Seminar »Kritik der Politischen Ökonomie«

11. Seminar »Kritik der Politischen Ökonomie«

Inklusion als Impuls
zur Neuformulierung eines
radikalen Humanismus

am Samstag, dem 5. Mai 2012
11.00 Uhr – 17.00 Uhr
im Raum 417, HumF Uni Köln, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln

Marx sprach davon, dass die bürgerliche Gesellschaft »alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört (habe). Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen.« Mit der kapitalistischen Moderne hielt eine große Vereinfachung Einzug. Noch einmal Marx: Es werde keine andere soziale Verbindung übrig gelassen als »das nackte Interesse, als die gefühllose bare Zahlung«. Darauf basierend entstanden neue Ungleichheiten, die oft an körperliche Merkmale gebunden wurden.

Wie könnte eine vollständig inklusive Gesellschaft aussehen? Dazu finden wir erneut Hinweise bei Marx: »Nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen – dann kann die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jede nach ihren Fähigkeiten, jede nach ihren Bedürfnissen!«

Einladung der Projektgruppe Inklusion, 15.5.2012, 18Uhr

Konstituierende Sitzung der Projektgruppe Inklusion: 15.5.2012, 18Uhr

Liebe Aktivist_Innen, Interessent_Innen und Inklusionsbegeisterte,

Wir möchten euch darauf Aufmerksam machen, dass die Alternative Liste (AL) in ihrer
Kooperationsvereinbarung mit dem AStA des 57. Studierendenparlaments (http:/
/alunikoeln.blogsport.de/2012/03/27/stupa-kooperationsvereinbarung-2/) eine
Projektgruppe „Inklusion“ angekündigt hat und auch erreicht hat, dass diese mit finanziellen Mitteln
unterstützt wird. Die Projektgruppe konstituiert sich nun am Dienstag den 15. Mai. Wir haben
uns das Ziel gesteckt, binnen eines Jahres, einen „Inklusionsplan“ für die Universität zu Köln zu
entwerfen. Für die Kölner Schulen existiert bereits ein Inklusionplan; da die Hochschule jedoch
ebenfalls ein Bildungsort für ALLE sein sollte, finden wir es an der Zeit, uns einem entsprechenden
Inklusionplan zu widmen.
Die Alternative Liste (AL) hat für dieses Bestreben eine Inklusions-AG gegründet, die vom AstA
unterstütz wird. Mit dem angestrebten Inklusionsplan kann ein konkreter Forderungskatalog an
die Universität zu Köln gestellt werden, sodass neue Errungenschaften auf Ebene einer inklusiven
Bildung in die Praxis umgesetzt werden können.

Um nun nicht nur unsere eigene Suppe zu köcheln, möchten wir gerne auf euch, also ein
breites Spektrum an Meinungen und Möglichkeiten zurückgreifen, die wir durch entsprechende
Fachschaften, autonome Referate usw. an der Universität zu Köln bereits vorfinden können. Ebenfalls
freuen wir uns auf Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen.

Wir möchten euch alle recht herzlich zu unserer konstituierenden Sitzung am Dienstag den 15. Mai
um 18:00Uhr in Raum 9 (HF-Gebäude 216) einladen, und würden uns über eure Mitarbeit freuen.

Folgende Punkte werden wir gemeinsam besprechen:
1) Begrüßung und Vorstellung unserer AG
2) Vorstellung unserer ersten Meilensteine
3) Gemeinsames Brainstorming „Der Weg zum Inklusionsplan für die Uni Köln“
4) Gründung der Projektgruppe
5) Ausblick „Wie geht es weiter mit der Inklusions-AG“

Wir möchten gemeinsam mit Euch unsere Handlungsmöglichkeiten diskutieren, um weitere konkrete
Vorgehensweisen der Projektgruppe auszuformulieren. Wir streben an, die Projektgruppe offen
zu halten und umfassende Partizipation zu ermöglichen. Dementsprechend sehen wir uns als
antiautoritäre Initiator_Innen.

Leitet diese Nachricht gerne auch an andere Personen, Projekte oder Gruppen weiter.

Wir hoffen auf eure Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Jutta Elsässer & Marlene Ritz
Projektgruppe Inklusion

Alternative Liste (AL)
Basisdemokratische Hochschulgruppe
Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
http://alunikoeln.blogsport.de/

Plenum 26.4.2012

Um 18 Uhr in der StAVV Garage, HumF.

10.4.2012 AL-Plenum

Dienstag, 10.4.2012, 20Uhr, HumF, Gronewaldstr. 2.
Thema sollen u.a. kommende Veranstaltungen und Anfragen sein.
Kontakt (Link)
+++
Die fünfte öffentliche Sitzung des StudentInnenparlaments (SP), an der Uni Köln, ist am 16.4.2012.
Hier zur Ansicht schonmal die Ladung des Präsidiums (pdf).

16.4. Impulse beim Meet‘n Greet des StAVV

Empfehlung

Impulsreferat beim Meet‘n Greet des StAVV an der HumF:
Einführung in die Rebellionsgeschichte der Studierendenschaft

16. April 2012 | 12 Uhr
Raum 9 | HF Gebäude 216
Gronewaldstr. 2 | 50931 Köln

Das Meet’n‘Greet ist Raum für:
* Studienberatung | Für alle Verzweifelten – auch Erstsemester*innen
* Kennenlernen von Fachschaften, »school is open«, dem StAVV…[an der HumF]
* Impuls | Einführung in die Rebellionsgeschichte der Studierendenschaft
* Politische Mitbestimmung an der Uni | Was kannst DU tun?

http://www.stavv.uni-koeln.de/?p=907 (Link)

StuPa: Kooperationsvereinbarung (AStA) 2012

Wie bereits hier (link) angerissen, fehlte den AStA-tragenden Hochschulgruppen (HSG) eine Stimme zur Wahl des AStAs und des Haushalts im StudentInnenparlament (SP).

Die AL wählte den sozialdemokratischen AStA mit, geknüpft an einige Bedingungen, die ihr hier in der Kooperationsvereinbarung (pdf) nachlesen könnt.

Die realpolitischen Forderungen betreffen die stärkere Unterstützung des bedrohten AZ (Köln-Kalk), das Veröffentlichungsrecht in der Zeitschrift Nachdruck und die Mittel für eine Projektgruppe „Inklusion“.
Darüber hinaus fordern wir vom AStA antisexistisches und antifaschistisches Engagement.

Nächstes Plenum: 20.3.2012

Morgen ist das nächste AL-Plenum.
Treffen ist um 18Uhr in der HumF vor dem Raum 9.

+++

Als Garnierung gibt’s ein lustiges Video aus den Vorbereitungskreisen der M31-Bündnisse:

(„Baby wildcat strikes again!“)
Von: http://march31.net

+++

Aktuelle Kurzmeldungen und Empfehlungen:
- Mobi-Präsentation des M31-Bündnis (ppt)
- Auf dem Weg nach Frankfurt (31.3.) – sich organisieren! Termine in Köln, Bustickets, u.v.m.. -> Siehe: www.no-racism.de (Antifa AK Cologne)
- 20.3. Diskussion zu den Krisenprotesten im NFH Kalk
- Infos zur M31 Mobilisierung aus NRW (Termine)
- 13.3. Neonazis des sog. „Aktionsbüros (AB) Mittelrhein“ in Köln und Umland (Rheinland) festgenommen
- 24.3. Demo in Bad Neuenahr (Ahrweiler) gegen Neonazis
- Meldung des StAVV zum Weltfrauenkampftag (8.3.) – Geschichte des achten März
- Wissenswertes über die Vergangenheit der Uni – HumF – „55 Jahre am Kanal“.
- Die Feuerzangenbowle mit der Kneifzange anfassen und dem grassierenden Geschichtsrevisionismus eine deutliche Absage erteilen.

+++

http://march31.net/wp-content/uploads/2012/02/banner-m31-nrw.jpg

5. Mai 2012: Inklusion als Impuls zur Neuformulierung eines radikalen Humanismus

Inklusion als radikaler Humanismus

Einladungstexte zum Einführungsseminar zur Kritik der Politischen Ökonomie: „Inklusion als Impuls zur Neuformulierung eines radikalen Humanismus“, für den 5. Mai 2012 – einmal in der Kurzfassung (pdf) und in der ausführlichen Langfassung (pdf).

Artikel für die Nachdruck 2012

06.03.2012

Vorschau:

Zwei Artikel aus der AL für die Zeitschrift – Nachdruck – des allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Uni Köln:
* Ein Artikel über die aktuellen reaktionären Erscheinungsformen in der sog. „Schuldenkrise“: Der Sündenbock Griechenland (pdf)
* Und ein Artikel zu einer grundsätzlichen Forderung der AL: Ein Inklusionsplan für die Uni (pdf)

Die ganze Zeitschrift findet Ihr unter: http://www.asta.uni-koeln.de/nachdruck/
http://www.asta.uni-koeln.de/wp-content/uploads/2011/04/Nachdruck_logo-300x78.png

Die nächste Zeitschrift „Nachdruck“ des AStAs erscheint allerdings erst wieder zum Semesterstart des Sommersemesters 2012. Vorraussichtlich also erst ab dem 01.04.2012.

Die Artikel stehen neben ihrer politischen Aussage die innerhalb der AL geteilt wird unabhängig für sich.

Differenzierte Kritik am alten/neuen AStA und an den Veröffentlichungen dieses und der daran beteiligten Hochschulgruppen, sowie seiner sonstigen Organe, behält sich die AL – trotz der Stützung eines Mindestkonsens, auf der Grundlage des „Kooperationsvertrages“ (siehe Dokumentation) zu einem sozialdemokratisch „linken“ AStA und entsprechender parlamentarischer Beteiligung im Student_Innenparlament (SP) – weiterhin vor.

Kontakt: al-plenum (@) uni-koeln.de

Termine & Newsletter

Empfehlungen, Daten – http://alunikoeln.blogsport.de/termine-daten/

m31plakat2012

Zum Newsletter: AL-Info (Abo, etc.)

Heute: AL-Plenum

14.02.2012

Treffen der AL in der HumF, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln.

Themen sind u.a. Beiträge in der Zeitschrift Nachdruck.

Kontakt-Email:

    al-plenum (at) uni-koeln (dot) de

http://www.hf.uni-koeln.de/data/main/Image/Lageplan2.jpg

Solidarität mit dem AZ

Das AZ ist akut Räumungsbedroht.
Organisiert Euch dagegen.
http://unsersquat.blogsport.eu
VV: 4.2. im AZ ab 13Uhr.
original taken from strassenstriche.net

AL-Plenum: 14.02.2012

Dienstag, 14. Februar 2012, AL-Plenum.
Kontakt: AL-Plenum@uni-koeln.de

M31 Aufruf

Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus
31. März 2012 | march31.net

Europa und die Europäische Union (EU) befinden sich im Ausnahmezustand. Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schul­denkrise zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Re­zession und neue Armut. Mit dieser Katastrophenrhetorik werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapita­lismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verur­sacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegen­teil: Die EU, ihre Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten setzen auf mehr “Wett­bewerb” und einen brutalen Sparkurs, um das “Vertrauen” und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Genau damit aber bestätigen sie die de­struktive Logik des Kapitalismus. Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von privatem Reichtum. Organisiren wir uns für eine bessere Gesellschaft!

Die Krise hat System
Die kapitalistische Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat die Konkurrenz der Unternehmen und Stand­orten zugespitzt. Alle führenden Industriestaaten haben ihre Märk­te umfassend de­reguliert. Sie ha­ben so­ziale Si­cherheiten gestrichen, öffentliche Güter privatisiert, die Rechte von Lohnabhängigen be­schnitten und sozia­le Kon­trollen verschärft, im Interesse eines möglichst unge­hinderten kapitalistischen Wachstums. Doch selbst in Europa, auf der Sonnenseite dieses weltweiten Systems, wird unser Leben von Jahr zu Jahr unsicherer, und die soziale Spal­tung nimmt zu. In den sogenannten “aufstrebenden Märkten” herrscht oh­nehin eine permanente soziale Krise: Enteignung und skrupellose Ausbeutung mit staatlicher Rückendeckung, für ein nationales Wachstums das nur Privilegierten zu Gute kommt. Die neoliberale Transformation der vergangenen Jahrzehnte hat auch die Finanzmärkte überkochen lassen. Ob DotCom-Boom, Immo­bilienfonds oder Derivatehandel – seit Jahren platzen die Spekulati­onsblasen, auf jeden Boom folgt ein Einbruch. Schuld daran sind nicht die vermeintliche Gier und Korruption einer kleinen Elite, wie viele glauben. Schuld ist die alltägliche Profitlogik, der wir alle unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht.

Das EU-Regime knacken
2011 ist die europäische Schulden- und Währungskrise eskaliert. Einige Staaten stehen vor dem Bankrott, und ge­fährden damit den Euro. Vordergründig ha­ben diese Staaten “über ihre Verhältnisse gelebt”. In Wahrheit haben auch sie nur versucht, über Schulden kapitalisti­sches Wachstum anzu­stoßen. Sie taten was alle tun, nur weniger erfolgreich. Ihre Unterstützung durch die Europäische Zentralbank (EZB) und neue, milliardenschwere “Rettungsfonds” ist an rücksichtslose Auflagen gebunden. Eine europäische “Schuldenbremse” soll “die Märkte be­ruhigen”, natürlich zu Lasten von Lohnabhängigen, Erwerbslosen und Menschen in Ausbildung. Private Profite werden dagegen nicht ange­tastet. Ähnlich ergeht es den ost- und südosteuropäischen Beitrittskandidaten, die von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu umfassenden Kürzungen und Privatisierungsprogrammen genötigt werden. All das soll das krisenträchtige Wettbe­werbsregime der EU schützen, und natürlich die Ansprüche der domi­nanten Ökonomien Kerneuropas: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs konnten ihre Interessen fast un­gehindert durchsetzen, trotz eigener politischer Differenzen. Kein Zweifel, in vielen Ländern wurde heftig protestiert. Überall sind Basisinitiativen entstanden, um die eigene politische Ohnmacht zu überwinden. Doch bislang blieben selbst Massenstreiks erfolglos. Die großen nationalen Ge­werkschaften stützten letztlich doch die Standort­politik ihrer jeweiligen Staaten, und forderten allenfalls soziale Trost­pflaster. Es gab keine effektive ge­werkschaftliche Solida­rität über Landesgrenzen hinweg. Wenn sich daran etwas ändern soll, müssen wir selbst dafür sorgen.

Wir können das besser
Die europäische Krisenpolitik ist so spekulativ wie es der Kapitalis­mus immer war. Denn schärferes Spa­ren gefäh­det die ökonomische Stabilität genau so wie Wachstum auf Pump. Es gibt im Kapitalismus kei­nen sicheren Weg, nur permanentes Krisenmanage­ment. Sollen wir unser Leben dafür verschwenden? Besser wir kämpfen gemeinsam gegen das Diktat des Marktes, und organisieren uns endlich europaweit. Der Europäische Aktionstag am 31. März 2012 ist dafür ein erster Schritt. Gleichzeitige Demonstratio­nen in mehreren europäi­schen Staaten sind mehr als ein Zeichen antikapitalistischer Solidari­tät. Sie sind schon jetzt Teil einer europaweiten Diskussion und Vernetzung. Wir laden alle emanzipatorischen Initia­tiven ein, diesen Prozess mit zu gestalten. Wir mussen uns außerhalb der staatstra­genden Institutionen orga­nisieren, und einen langen Atem haben. Die Krise ver­läuft in unseren Ländern sehr unterschiedlich. Aber wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalism­us nicht retten, sondern überwinden. Wir widerset­zen uns nationaler Interessenpolitik und nationalisti­scher Krisen­ideologie. Der Kampf gegen den fortgesetzten Abbau sozialer Sicherheiten und Rechte ist wichtig, aber unse­re Perspektive muss wei­ter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des Kapitalismus und seiner politischen Institutionen brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten ge­fordert wird, das geht nur ohne Kapita­lismus!

http://krise.blogsport.de/m31-aufruf/

Kontakt in Köln: Antifa AK Cologne – www.no-racism.de (in „…ums Ganze“ organisiert) – Termine zu den Krisenprotesten, usw..

+++

Update vom 12.03.2012:

Auf geht’s! Diskussionsrunde zu den Krisenprotesten im Frühjahr 2012

Die NaturfreundInnen Köln-Kalk laden für den 20. März ab 19 Uhr ins
Naturfreundehaus (Kapellenstr 9a) zu einer Diskussionsrunde über die
anstehenden Krisenproteste ein. Die geladenen Gäste sind der Antifa AK
Köln (…umsGanze!), die Interventionistische Linke, die FAU Bonn, Occupy
AktivistInnen und Attac Köln.

Die Euro-Krise bekräftigt wiedermal die Einsicht, dass in der Form
kapitalistischer Reichtumsproduktion systematisch Armut und Elend
entstehen. Sie zeigt aber auch, dass es notwendigerweise immer wieder zu
Krisen eben dieses Systems führt. Die Kosten der Krise, der Pleiten und
„Sanierungen“ werden dabei wie eh und jeh auf den Schultern der
Lohnabhängigen und Prekarisierten abgeladen. Gegen diese
„Austerity“-Programme der sozialen Verelendung weiter Teile der
Bevölkerungen richten sich vermehrt diverse soziale Kämpfe. Doch zugleich
zeigen sich auf europäischer Ebene rassistische und sozialchauvinistische
Reaktionen („Pleite-Griechen“-Diskurs) auf die zunehmenden,
tagespolitischen Kämpfe der Nationen um ihren Anteil am Weltmarktreichtum.

Umso erfreulicher, dass eine Diskussion in der Linken um die Frage nach
internationaler Solidarität und den Perspektiven der globalen sowie
europaweiten Vernetzung entstanden ist. So diskutierten vom 24.-26.
Februar in Frankfurt a. M. AktivistInnen aus ganz Europa über die
Möglichkeiten und Vorbereitungen von Protesten in diesem Frühjahr gegen
das Krisenregime der Europäischen Union. Bereits für den 31. März ruft ein
breites Bündnis linker Gruppen und anarchosyndikalistischer
Basisgewerkschaften (M31) aus Griechenland, Großbritannien, Spanien,
Belgien, Dänemark, Niederlande, Österreich und Deutschland zu massiven
Protestaktionen gegen die autoritäre Krisenpolitik von EU-Kommission, IWF
und EZB – maßgeblich unter Federführung der Bundesregierung – auf.
Zugleich planen diverse Bewegungen für das Wochenende vom 17. bis zum 19.
Mai in Frankfurt a. M. eine europäische Massenaktion mit der Zielvorgabe
des „Metropolenstreiks“.

Also, mit Streitlust hinaus zur Veranstaltung der NaturfreundInnen!
Für einen internationalen Antinationalismus!

http://march31.net
http://www.no-racism.de
http://www.umsganze.org

http://www.no-racism.de/auf-gehts-diskussionsrunde-zu-den-krisenprotesten-im-fruehjahr-2012/

26.01.2012: Stupa

Die nächste öffentliche Sitzung des 57. Studierendenparlamentes an der Uni Köln ist am 26.01.2012.

Dazu geht es momentan politisch um eine „Kooperationsvereinbarung für das 57. Studierendenparlament zwischen den AStA-tragenden Hochschulgruppen campus:grün, Juso-Hochschulgruppe und DieLinke.SDS und der Alternativen Liste“ (AL).
Papier ist geduldig...
Über die bisherigen und diskutierten Inhalte spricht die AL u.a. auf ihrem Plenum am 25.01.2012.

Öffentliche Webseiten des Stupa an der Uni Köln, mit den Protokollen der letzten Legislaturperioden: http://www.stupa.uni-koeln.de/

Ihren Koalitionsvertrag haben die AStAinternen Gruppen (Grüne, Jusoz, SDS) mittlerweile veröffentlicht.

25.01.2012: AL-Plenum

2. Plenum 2012

Um die Aktivitäten der AL in 2012 weiter zu konkretisieren, treffen wir uns erneut am:
Mittwoch, dem 25.01.2012, um 19:30, im Raum 10 an der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF).

Es wird u.a. neue Infos zu den Koalitionsgesprächen des AStAs und des Verhaltens der AL dazu geben.

Also, kommt dazu um unseren Ideen zu lauschen, eure Gedanken einzubringen, Pläne zu schmieden oder euch konkret zu beteiligen.

Neue Gesichter sind uns immer herzlich willkommen.

11.01.2012: AL-Plenum

Am Mittwoch, dem 11.01.2012, um 19:30, im Raum 10 an der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HumF).

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Besprechung der AL zur Politik 2012

Wir danken allen die mitgemacht haben und allen Wähler_Innen und wünschen Euch schöne freie Tage und a gidn Rosh!

Außerdem freuen wir uns auf alle Neuen die in Zukunft Politik mit uns machen wollen.

Infos zum nächsten AL-Plenum bekommt Ihr über die Mailingliste AL-Info
https://lists.uni-koeln.de/mailman/listinfo/al-info

Oder auf ne Mail-Anfrage vom AL-Plenum [at] uni-koeln [dot] de

Thema sind z.B. die Zusammensetzung des SP’s nach der Wahl und mögliche Koalitionsgespräche zum AStA Uni Köln 2012.

Der Termin der konstituierenden Sitzung des SP’s 2012 wurde von der Wahlleitung angesetzt und steht schon in der Wahlzeitung 2011: http://al.uni-koeln.de/wahlen/wahlzeitung2011.pdf

http://al.uni-koeln.de/wahl2011-2012.html
http://al-waehlen.tk

Wahlergebnis 2011

Wahlergebnis der Stupawahlen an der Uni Köln im Dezember 2011:

>> AL: 1 < <

> Unabs: 17
> C:G (Grüne): 16
> Jusos: 6
> RcdS („Campusunion“): 3
> Lust: 3
> SDS: 3
> Die Liste (DL): 1
> „Campuspiraten“ – LHG: 1
> Campua („Die Unternehmer“): 0

---

Das SP hat 51 Sitze.
Eine Zweidrittelmehrheit braucht 34 Stimmen.
Eine einfache Mehrheit benötigt 26 Stimmen.

Hypothetische Abstimmungsszenarien:
Grüne + Jusos + SDS + AL = 26
Grüne + Jusos + SDS + AL + DL = 27
Unabs + RCDS + LHG = 21
Unabs + RCDS + Lust + LHG = 24
Unabs + RCDS + Lust + LHG + DL = 25
Grüne + Jusos + Lust + SDS = 28
Grüne + Jusos + Lust + SDS + AL = 29
Grüne + Jusos + Lust + SDS + AL + DL = 30
usw…




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